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	<title>uniNEWS</title>
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	<description>Aktuelle News aus Universität und Forschung</description>
	<pubDate>Fri, 04 May 2012 11:45:48 +0000</pubDate>
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		<title>Klub Logischer Denker: Programm 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 11:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[KLD]]></category>

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		<description><![CDATA[
SEIT  1971:  AKTIV-KREATIV-SPANNEND-INTERESSANT
p.Adr.: Mag. Ingrid Staudt (Präsidentin), 1130 Wien, Lafitegasse 8/8
Zentrale Vereinsregister-Zahl; ZVR-Zahl: 236558806 
JEDEN MITTWOCH ABEND
richtet ein
KRITISCHES FORUM
FRAGEN, EINWENDUNGEN UND ZUSTIMMUNG AN
KOMPETENTE REFERENTEN
Im Cafe BENNO, 1080 Wien; Alserstr. 67
PROGRAMM  für  JÄNNER - JUNI  2012
DAT.
VORTRAGENDE
TITEL / THEMA
NR.
11.01
Univ. Prof. Dipl. Ing.
     Dr. Klaus Dürrschmid
Der „gläserne Gast“ oder: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
SEIT  1971:  AKTIV-KREATIV-SPANNEND-INTERESSANT<br />
p.Adr.: Mag. Ingrid Staudt (Präsidentin), 1130 Wien, Lafitegasse 8/8<br />
Zentrale Vereinsregister-Zahl; ZVR-Zahl: 236558806 </p>
<p>JEDEN MITTWOCH ABEND<br />
richtet ein<br />
KRITISCHES FORUM<br />
FRAGEN, EINWENDUNGEN UND ZUSTIMMUNG AN<br />
KOMPETENTE REFERENTEN</p>
<p>Im Cafe BENNO, 1080 Wien; Alserstr. 67</p>
<p>PROGRAMM  für  JÄNNER - JUNI  2012</p>
<p>DAT.<br />
VORTRAGENDE<br />
TITEL / THEMA<br />
NR.<br />
11.01<br />
Univ. Prof. Dipl. Ing.<br />
     Dr. Klaus Dürrschmid<br />
Der „gläserne Gast“ oder: Wissenschaft im Wirtshaus<br />
1812<br />
18.01<br />
Peter Schoor<br />
Terrorismus im 21. Jahrhundert<br />
1813<br />
25.01<br />
HR. Univ.Prof.Dipl.Ing.Dr.<br />
        Josef Weiss<br />
Aspekte zum Wein(-bau) aus nationaler und internationaler<br />
Sicht<br />
1814<br />
01.02<br />
Univ.Prof.Dr.Heinz<br />
Oberhummer<br />
Wer nichts weiß, muss ALLES glauben!<br />
1815<br />
08.02<br />
Mag.Dr.Dr.hc.Daniela Camhy<br />
Gedankenexperimente – oder: Abenteuer im Kopf<br />
1816<br />
15.02<br />
Prof. Heinz Nußbaumer<br />
Athos-ein Geheimnis (für Frauen) wird gelüftet –  oder -<br />
  der Mönch in mir!<br />
1817<br />
22.02<br />
Dr. Raimund Dietz<br />
Geld und Schuld – eine ökonomische Theorie der<br />
Gesellschaft<br />
1818<br />
29.02<br />
Dr. Erich Visotschnig<br />
Das SK-Prinzip; wer möchte nicht einfach, schnell und<br />
                        konfliktfrei entscheiden (können)?<br />
1819<br />
07.03<br />
Mag. Peter Brandner<br />
Geldpolitik: Fakten und Fiktionen<br />
1820<br />
14.03<br />
Prof. Alfred Schiemer<br />
Journalistenschicksale seit 1703 – am  Beispiel der Wiener<br />
                  Zeitung, der ältesten Tageszeitung der Welt!<br />
1821<br />
21.03<br />
Prof. Gerhard Vogl<br />
ORF – Wahres und Unwahres über die endlose<br />
Geschichte und die handelnden Personen<br />
1822<br />
28.03<br />
Mag. Johannes Mattes<br />
Reisen ins Unterirdische – Geschichte der<br />
Höhlenforschung in Österreich<br />
1823<br />
04.04<br />
Rudolf Karger<br />
Ich habe den „Spiegelgrund“ überlebt“ – der Bericht eines Zeitzeugen!<br />
1824<br />
11.04<br />
Dr. Ahmad Turk<br />
Die späte Freiheit – mit Freude und….älter werden<br />
1825<br />
18.04<br />
Dipl.Ing. DDr.Franz<br />
           Felberbauer MSc<br />
Metalle – ihr Einfluss auf die Entwicklung der Menschheit<br />
                                in Kunst, Kultur und Kriegsführung<br />
1826<br />
25.04<br />
Dr. Martin Neid<br />
Franz Kafka – einmal etwas anderes!?<br />
1827<br />
  02.05<br />
Dr. Walter Mold<br />
KLD – die Geschichte<br />
1828<br />
09.05<br />
Univ.Prof. Dr. Roland Girtler<br />
Strich und Pfarrhof – über Dirnen und Pfarrerköchinnen<br />
1829<br />
16.05<br />
Franz Girzick<br />
Logik und Religion – ein (logischer) Widerspruch?<br />
1830<br />
23.05<br />
Alfred Morhammer<br />
Paradigmenwechsel für eine gedeihliche Gesellschaftsent-wicklung  (Am heutigen Abend entfällt der Gästebeitrag)<br />
1831<br />
30.05<br />
Prof. Dr.Michael Bünker<br />
(Bischof  d. ev.  Kirche A.B.)<br />
Der liebe Gott und das liebe Geld<br />
1832<br />
06.06<br />
DDr. Martin Balluch<br />
Tierschützer&#038;Staatsfeind – in den Fängen von Polizei u. Justiz<br />
1833<br />
13.06<br />
Prof. Klaus Emmerich<br />
Macht der Medien<br />
1834<br />
20.06<br />
Dr. Franz X. Felberbauer<br />
Intensivstation Dinkel – oder: Was kann uns mittelalterliche<br />
Medizin heute noch sagen<br />
1835<br />
27.06<br />
Mag. Claus Lacom<br />
Wie (er-)leben Gerichtsvollzieher täglich….Tragisches,<br />
Skurriles und Heiteres!?<br />
1836<br />
Gästebeitrag: 2.- / Mitglieder: frei.                                       Zusammenkunft: 19.30 / Vortragsbeginn: 20.00</p>
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		<title>Metalle für sauberes Wasser</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 17:04:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[TU Wien]]></category>

		<category><![CDATA[Envirocathydro]]></category>

		<category><![CDATA[Karin Föttinger]]></category>

		<category><![CDATA[Noelia Barrabes]]></category>

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		<description><![CDATA[Katalysatoren aus zwei verschiedenen Metallen können helfen, schädliche Nitrate im Trinkwasser abzubauen.  Durch Forschungen an der TU Wien kann dieser Prozess nun erstmals im Detail verstanden werden.
Nitrate sind ein ernstes Problem für unser Trinkwasser. Durch Überdüngung in der Landwirtschaft kann ihre Konzentration im Wasser auf ein gesundheitsgefährdendes Niveau ansteigen. Nitrate können die Krebsrate erhöhen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Katalysatoren aus zwei verschiedenen Metallen können helfen, schädliche Nitrate im Trinkwasser abzubauen.  Durch Forschungen an der TU Wien kann dieser Prozess nun erstmals im Detail verstanden werden.</strong></p>
<p>Nitrate sind ein ernstes Problem für unser Trinkwasser. Durch Überdüngung in der Landwirtschaft kann ihre Konzentration im Wasser auf ein gesundheitsgefährdendes Niveau ansteigen. Nitrate können die Krebsrate erhöhen oder tödliche Herzfehler bei Kindern auslösen („Blue Baby Syndrome“). Am Institut für Materialchemie der TU Wien wird eine Möglichkeit erforscht, die schädlichen Substanzen einfach<br />
und rasch wieder aus dem Wasser zu entfernen: Durch spezielle Katalysatoren sollen die Nitrate in molekularen Stickstoff und Wasser umgewandelt werden. Wie dieser Ablauf genau vor sich geht, konnte nun in spektroskopischen Untersuchungen untersucht werden.</p>
<p><strong>Zwei Metalle gegen Nitrat</strong><br />
In der Trinkwasseraufbereitung oder in der Abwasserklärung werden Nitrate heute hauptsächlich auf biologische Weise aus dem Wasser entfernt: Man verwendet Bakterien, die das Nitrat abbauen. Allerdings brauchen diese Bakterien konstante Umgebungsbedingungen um zuverlässig arbeiten zu können. Karin Föttinger vom Institut für Materialchemie untersucht ganz andere Methoden der Wasser-Denitrierung:<br />
Sie verwendet bimetallische Katalysatoren – Kombinationen aus einem edlen und einem unedlen Metall. „In Spanien gibt es bereits erste Wasseraufbereitungsanlagen, in denen diese Methode in großem Maßstab angewandt wird“, sagt Karin Föttinger. Allerdings ist man bei dieser Technologie bis heute eher auf Versuch und Irrtum angewiesen, viele Details der beteiligten chemischen Reaktionen werden nämlich jetzt erst genau untersucht.</p>
<p><strong>Nitrat abbauen, N2 und Wasser erzeugen</strong><br />
Die Metalle bringt man als Nanopartikel auf einen Träger auf, um die aktive Oberfläche möglichst groß werden zu lassen. Verwendet wird Kupfer und ein Edelmetall – entweder Palladium oder Platin. „Wichtig ist, dass die beiden Metalle in engen Kontakt gebracht werden“, erklärt Föttinger, „am besten in Form einer Legierung.“ Das Kupfer wird aufoxidiert – es holt sich Sauerstoffatome des Nitrats (NO3), das  damit zu Nitrit (NO2) umgewandelt wird. Gleichzeitig wird molekularer Wasserstoff (H2) dazugeleitet, der vom Edelmetall aktiviert wird. Dadurch wird das Nitrit schließlich am Edelmetall weiterreduziert. „Die einzelnen Teilprozesse müssen so abgestimmt werden, dass als Endprodukt Stickstoff und Wasser entsteht“, erklärt Karin Föttinger. Der Prozess darf nicht an einem Punkt stehenbleiben, an dem noch schädliches Nitrit vorhanden ist, er darf aber auch nicht so weit getrieben werden, dass sich der Stickstoff am Ende mit zu viel Wasserstoff verbindet und Ammonium (NH4) entsteht.</p>
<p><strong>Röntgenstrahlen und Infrarot</strong><br />
Mit verschiedenen Methoden untersuchte das Team um Karin Föttinger und Marie Curie Stipendiatin Noelia Barrabes am Institut für Materialchemie, wie diese Reaktionen im Detail ablaufen: Mit einem Infrarot-Spektrometer wurde gemessen, welche Spezies von Stickstoffverbindungen an der Katalysatoroberfläche vorliegen. Um die Rolle des Kupfers zu untersuchen, führte das TU-Team<br />
hochauflösende Röntgenabsorptions-Messungen am Paul Scherrer Institut in der Schweiz durch. Wichtig ist, in welcher Form das Kupfer während des Prozesses vorliegt: Es kann als reines Kupfer (Cu), oxidiert (Cu2O oder CuO) oder als Legierung mit Platin oder Palladium vorkommen. „Wir konnten uns direkt unter Reaktionsbedingungen ansehen, in welchen Verbindungen das Kupfer zu den bestimmten<br />
Zeitpunkten während der Reaktion vorliegt, diese quantifizieren und mit der gleichzeitig mitgemessenen katalytischen Aktivität korrelieren“, berichtet Karin Föttinger. „Dadurch haben wir nun einen ersten Beweis, dass metallisches Kupfer tatsächlich die entscheidende Rolle für den ersten limitierenden Schritt bei diesem Katalyse-Prozess spielt.“</p>
<p>Durch diese Untersuchungen lässt sich nun auch erklären, warum Palladium einen besseren Erfolg bringt als Platin: „Das oxidierte Kupfer muss möglichst rasch und effizient wieder zum aktiven metallischen Zustand regeneriert werden. Im Palladium kann Wasserstoff auch im<br />
Inneren des Kristallgitters eingelagert sein“, sagt Karin Föttinger. „Dieses Hydrid kann dann helfen, Kupfer zu regenerieren.“ Wenn man die Katalyse-Prozesse im Detail versteht, können sich die Methoden weiter verbessern lassen – für eine einfache und sichere Aufbereitung von sauberem, gesunden Trinkwasser.</p>
<p>Die Forschungsarbeit entstand im Rahmen des EU Marie Curie Projektes „Envirocathydro“ und des Spezialforschungsbereichs FOXSI (Functional Oxide Surfaces and Interfaces). http://foxsi.tuwien.ac.at/</p>
<p><strong>Nähere Information:</strong><br />
Dr. Karin Föttinger<br />
Institut für Materialchemie<br />
Technische Universität Wien<br />
Getreidemarkt 9, 1060 Wien<br />
T: +43-1-58801-165110<br />
karin.foettinger@tuwien.ac.at</p>
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		<item>
		<title>Wendepunkt oder Niedergang? Ringvorlesung der vier Grazer Universitäten zu Krisen in Wirtschaft, Finanz, Bildung und Umwelt</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 16:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[TU Graz]]></category>

		<category><![CDATA[Bildungskrise]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

		<category><![CDATA[Währungskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Währungskrise, Wirtschaftskrise, Bildungskrise: Das griechischstämmige Wort „Krise“ scheint zum geflügelten Ausdruck unserer Zeit geworden zu sein. Grund genug für die vier Grazer Hochschulen Karl-Franzens-Universität, TU Graz, Medizinische Universität und Kunstuniversität, im Rahmen der gemeinsamen Nachhaltigkeitsplattform „Sustainability4U“ Krisen in Wirtschafts-, Finanz- und Bildungssystemen sowie der Umwelt zu erörtern. In einer achtteiligen Ringvorlesung reflektieren ForscherInnen und namhafte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Währungskrise, Wirtschaftskrise, Bildungskrise: Das griechischstämmige Wort „Krise“ scheint zum geflügelten Ausdruck unserer Zeit geworden zu sein. Grund genug für die vier Grazer Hochschulen Karl-Franzens-Universität, TU Graz, Medizinische Universität und Kunstuniversität, im Rahmen der gemeinsamen Nachhaltigkeitsplattform „Sustainability4U“ Krisen in Wirtschafts-, Finanz- und Bildungssystemen sowie der Umwelt zu erörtern. In einer achtteiligen Ringvorlesung reflektieren ForscherInnen und namhafte externe Vortragende das Thema aus ihrer Perspektive und versuchen Lösungsansätze aufzuzeigen. Die Vorlesungen sowie die abschließende Podiumsdiskussion mit AbsolventenInnen der vier Universitäten sind öffentlich und kostenfrei zugänglich.</strong></p>
<p>Unter dem Titel &#8220;system error#EntTäuschung 21. Jahrhundert#system error. Das jähe Ende des Dogmas Wirtschaftswachstum? Nachhaltige Lösungen für Wirtschafts-, Finanz-, Bildungs-, und Umweltkrisen&#8221; geht die Initiative der vier Grazer Universitäten „Sustainability4U“ im Sommersemester 2012 bereits in die dritte Runde. Diesmal im Fokus: Das Thema Krise in verschiedenen Systemen und aus verschiedenen Perspektiven. Die Inhalte der Vorträge und Diskussionen kommen beispielsweise aus den Bereichen Social Banking, Zukunft erneuerbarer Energien, Nachhaltigkeit am Arbeitsmarkt oder Musikästhetik.</p>
<p><strong>Offene Diskussionsplattform</strong><br />
An acht Abenden – jeweils mittwochs von 18 bis 20 Uhr – gestalten ein bis zwei ExpertInnen der Grazer Universitäten und namhafte externe ExpertInnen Vorträge im Zeichen der Nachhaltigkeit und stehen für Diskussionen zur Verfügung. Ziel des 2008 ins Leben gerufenen Verbundes „Sustainability4U“ der vier Grazer Universitäten ist es, Studierenden sowie einer breiten Öffentlichkeit eine Diskussionsplattform zu bieten und so zu einem nachhaltigkeitsorientierten Bewusstsein beizutragen.</p>
<p>Start der Vortragsreihe ist am Mittwoch, den 14. März 2012, von 18 bis 20 Uhr an der Kunstuni Graz mit dem Thema „Social Banking – Finanzdienstleistungen und soziale Wertschöpfung“.</p>
<p><strong>Programm:</strong><br />
http://sustainability4u.uni-graz.at/cms/index.php?id=17</p>
<p><strong>Nähere Informationen zu „Sustainability4U“:</strong><br />
http://sustainability4u.uni-graz.at/cms/index.php</p>
<p><strong>Rückfragen:</strong><br />
Ao.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Michael Narodoslawsky<br />
Institut für Prozess- und Partikeltechnik<br />
E-Mail: narodoslawsky@tugraz.at<br />
Tel.: 0316 873 - 7468</p>
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		<item>
		<title>Birkenpollen- und Nahrungsmittel-Allergien: Hoffnung für 400.000 Österreicher</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 16:55:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[MedUni Wien]]></category>

		<category><![CDATA[Barbara Bohle]]></category>

		<category><![CDATA[Birkenpollen-Allergie]]></category>

		<category><![CDATA[Heimo Breiteneder]]></category>

		<category><![CDATA[Kreuzallergien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Birkenpollen-Allergie und damit verbundene Kreuzallergien zählen in Österreich zu den häufigsten allergischen Erkrankungen. Forscher der MedUni Wien sind den Ursachen auf der Spur und entwickeln hochwirksame neue Impfstoffe.
Alleine in Österreich sind rund 400.000 Menschen von einer Birkenpollen-Allergie und damit verbundenen Nahrungsmittelallergien betroffen, insbesondere gegen Apfel, Pfirsich, Haselnuss, Karotten und Sellerie. 70 Prozent aller Birkenpollenallergiker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Birkenpollen-Allergie und damit verbundene Kreuzallergien zählen in Österreich zu den häufigsten allergischen Erkrankungen. Forscher der MedUni Wien sind den Ursachen auf der Spur und entwickeln hochwirksame neue Impfstoffe.</strong></p>
<p>Alleine in Österreich sind rund 400.000 Menschen von einer Birkenpollen-Allergie und damit verbundenen Nahrungsmittelallergien betroffen, insbesondere gegen Apfel, Pfirsich, Haselnuss, Karotten und Sellerie. 70 Prozent aller Birkenpollenallergiker leiden an solchen Kreuzallergien. Ein besonderes Problem: Die Nahrungsmittelallergie besteht bei den meisten Betroffenen (86 Prozent) ganzjährig, also nicht nur während der Pollensaison im Frühjahr.</p>
<p><strong>Klinische Studie für neue, hochwirksame Impfstoffgeneration startet im Herbst</strong><br />
Barbara Bohle vom Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung der MedUni Wien steht nun vor dem Durchbruch für eine neue, wirksamere Generation an Impfstoffen: „Die bislang verwendeten Impfstoffe haben einen großen Nachteil. Sie wirken zwar gegen das Birkenpollen-Allergen, helfen aber nur selten bei Kreuzallergien.“ Für die neuen Impfstoffe will Bohle deshalb nur das reine Allergen – statt des konventionellen Proteingemisches – verwenden. „Davon versprechen wir uns auch für die Behandlung von Nahrungsmittelallergien einen Erfolg“, so Bohle. Im Herbst startet die Forscherin eine entsprechende klinische Studie, bei der Nahrungsmittelallergien erstmals mit dem entsprechenden Allergen behandelt werden. Bohle: „Konkret heißt das, dass wir zum Beispiel eine Apfelallergie mit dem Allergen des Apfels behandeln.“</p>
<p><strong>Kreuzallergien: Der Apfel fällt nicht weit vom Birkenstamm</strong><br />
Wichtige Grundlagen für diesen neuen Therapieansatz stammen von Heimo Breiteneder vom Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung an der MedUni Wien. Ihm gelang der Nachweis, dass das Birkenpollen-Allergen zu einer übergeordneten „Superfamilie“ von Molekülen mit gleicher Molekülstruktur gehört. Dazu Breiteneder: „Aufgrund der Evolution von einem gemeinsamen Vorläufer her gibt es sind die heute rund 16.000 bekannten Vertreter dieses Molekültyps in Bakterien, Pflanzen und Tieren weit verbreitet. Allerdings wirken nur rund zehn davon als Allergen. Neben dem Birkenpollen-Allergen unter anderem auch das im Apfel enthaltene Allergen.“</p>
<p><strong>Den Ursachen der Allergien auf der Spur</strong><br />
Breiteneder nimmt an, dass ein Vorläufer des Birkenpollen-Allergens „Bet v 1“ in früher Vorzeit für den Organismus eine Gefahr darstellte, auf die sofort reagiert werden musste. „Die Nahrungsmittelallergien sind sozusagen die Ausläufer dieses Mechanismus, der vom Birkenpollen-Allergen angeschalten wird.“ Breiteneder weiter: „Bestätigt sich diese Annahme, wäre das ein weiterer wesentlicher Schritt, um die Ursachen für das Entstehen von Allergien zu verstehen.“ Breiteneder ist übrigens ein Pionier der Allergenforschung, 1988 identifizierte er mit „Bet v 1“, dem erstmals ein Protein der Birkenpollen als Auslöser der Birkenpollenallergie, weltweit das erste pflanzliche Allergen auf molekularer Ebene. </p>
<p><strong>Rückfragen bitte an:</strong></p>
<p>Mag. Johannes Angerer<br />
<strong>Leiter Corporate Communications</strong><br />
Tel.: 01/ 40 160 11 501<br />
E-Mail: corporatecommunications@meduniwien.ac.at<br />
Spitalgasse 23, 1090 Wien<br />
www.meduniwien.ac.at</p>
<p>Ing. Klaus Dietl<br />
<strong>Corporate Communications</strong><br />
Tel.: 01/ 40 160 11 503<br />
E-Mail: corporatecommunications@meduniwien.ac.at<br />
Spitalgasse 23, 1090 Wien<br />
www.meduniwien.ac.at</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Dies Academicus 2012:  Bundespräsident verleiht sieben Promotionen &#8220;sub auspiciis&#8221;</title>
		<link>http://www.uninews.at/?p=1248</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 16:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uni Wien]]></category>

		<category><![CDATA[Dies Academicus]]></category>

		<category><![CDATA[Promotionen "sub auspiciis"]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montag, 12. März 2012, feiert die Universität Wien anlässlich der 647. Wiederkehr des Jahrestages der Gründung der Alma Mater Rudolphina Vindobonensis ihren Dies Academicus. Bundespräsident Heinz Fischer überreicht aus diesem Anlass um 11 Uhr sieben herausragenden AbsolventInnen die Ehrenringe der Republik Österreich im Rahmen einer &#8220;Promotio sub auspiciis praesidentis rei publicae&#8221; mit Rektor Heinz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Montag, 12. März 2012, feiert die Universität Wien anlässlich der 647. Wiederkehr des Jahrestages der Gründung der Alma Mater Rudolphina Vindobonensis ihren Dies Academicus. Bundespräsident Heinz Fischer überreicht aus diesem Anlass um 11 Uhr sieben herausragenden AbsolventInnen die Ehrenringe der Republik Österreich im Rahmen einer &#8220;Promotio sub auspiciis praesidentis rei publicae&#8221; mit Rektor Heinz W. Engl. Eine Besonderheit heuer ist die bereits zweite Sub-Auspiciis-Promotion von Bruno Schneeweiß. Am Nachmittag findet eine Stipendienverleihung statt, und der erfolgreiche Mikrobiologe Michael Wagner hält um 16 Uhr einen Vortrag zum Thema &#8220;Aus Neugier und Liebe zur Freiheit – Forschung als Beruf&#8221;.</strong></p>
<p>Voraussetzung für eine &#8220;Promotio sub auspiciis praesidentis rei publicae&#8221; sind sowohl ein sehr guter Erfolg in allen Oberstufenklassen als auch die Reifeprüfung mit Auszeichnung zu bestehen sowie ein Studium, in dem alle Teile der Diplom- bzw. Bachelor- und Masterprüfungen sowie das Rigorosum mit &#8220;Sehr gut&#8221; beurteilt werden; bei der Diplom- bzw. Masterarbeit und Dissertation sind ebenfalls Bestbeurteilungen vorausgesetzt. Dieses Jahr erhalten sieben AbsolventInnen der Universität Wien diese höchste Auszeichnung für ein Studium, die es in Österreich gibt.</p>
<p><strong>Sieben Promotionen &#8220;sub auspiciis&#8221;</strong></p>
<p>Der Burgenländer <strong>Jonathan Eckhardt</strong> (geb. 1985 in Wien) absolvierte die HTL Eisenstadt, Fachrichtung Mechatronik, und maturierte 2005 ebendort. Neben seinem Präsenzdienst studierte er bereits an der TU Wien Technische Mathematik. Dieses Studium schloss Eckhardt 2010 mit einer Diplomarbeit zu direkten und inversen Spektraltheorie von Sturm-Liouville Differentialoperatoren ab und erhielt dafür den Diplomarbeitspreis der Stadt Wien. Für seine Dissertation wechselte er an die Universität Wien und arbeitet seit 2010 als Forschungsassistent im FWF-Start-Projekt &#8220;Spektralanalysis und Anwendungen auf Solitonengleichungen&#8221; von Gerald Teschl, Professor für Mathematik der Universität Wien. Eckhardt schloss sein Doktoratsstudium 2012 ab.</p>
<p><strong>Eleonore Faber</strong> (geb. 1984 in Rum/Tirol) maturierte 2003 am Gymnasium der Ursulinen in Innsbruck. Anschließend begann sie ein Diplomstudium der Technischen Mathematik an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, welches sie 2007 abschloss. Es folgte ein Doktoratsstudium in Mathematik, zunächst an der Universität Innsbruck und ab März 2008 an der Fakultät für Mathematik der Universität Wien. Für ihre Dissertation erhielt Eleonore Faber ein Forschungsstipendium der Universität Wien, ein DOC-fFORTE Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und arbeitete als Forschungsassistentin im Rahmen von FWF-Projekten. Zudem absolvierte sie während ihres Studiums zahlreiche Auslandsaufenthalte. 2011 erhielt sie für ihre Arbeit auf dem Gebiet der Singularitäten in der algebraischen Geometrie einen &#8220;For Women in Science&#8221;-Award von L&#8217;Oréal Österreich in Kooperation mit der Österreichischen UNESCO-Kommission und der ÖAW. Derzeit forscht sie an der Fakultät für Mathematik der Universität Wien.</p>
<p><strong>Otto Fritscher</strong> (geb. 1939 in Wien) maturierte 1957 am Bundesrealgymnasium in Wien XII und studierte von 1957 bis 1961 Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Bis 2004 war er als Richter tätig, zuletzt als Senatspräsident des Oberlandesgerichtes Wien. Überdies unterrichtete er beim Offizierskurs der Gendarmerie und der Bundespolizei sowie als Vertragslehrer an Wiener Handelsakademien. Von 2005 bis 2011 studierte Fritscher an der Universität Wien Geschichte. In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit den Gründen, warum die Verfahren zur Rückgabe des sogenannten &#8220;Mauerbachschatzes&#8221; – hunderte von den Nationalsozialisten beschlagnahmte Kunstwerke – viele einflussreiche Personengruppen nicht befriedigte. Otto Fritscher plant, die Ergebnisse seiner zeitgeschichtlichen Untersuchungen in Buchform einem breiten Publikum zugänglich zu machen.</p>
<p>Der Mathematiker <strong>Christian Hilbe</strong> (geb. 1981 in Dornbirn/Vorarlberg) maturierte 2001 an der HAK Bregenz. Nach dem Zivildienst und nach eineinhalb Jahren als Angestellter einer Steuerberatungskanzlei begann er im Frühjahr 2004 das Studium der Mathematik an der Universität Wien. Im Jahr 2006 absolvierte er einen fünfmonatigen Studienaufenthalt in Lulea, Schweden, im September 2008 beendete er sein Mathematikstudium. Anschließend begann er das Doktoratsstudium der Mathematik mit Schwerpunkt Biomathematik und Spieltheorie, das er im Juni 2011 abschloss. Im Rahmen dieses Studiums verbrachte er auch ein halbes Jahr an der Hebrew University in Jerusalem. Derzeit ist er als Forschungsassistent am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön, Deutschland, tätig.</p>
<p><strong>Jakob Liebl</strong> (geb. 1984 in Schwaz/Tirol) besuchte das Gymnasium in Feldkirch und die HTL Bregenz, Abteilung Maschinenbau. Nach seiner Matura 2003 studierte er an der TU Wien Technische Physik inklusive eines Erasmusaufenthalts an der Königlich Technischen Hochschule Stockholm. 2007-08 absolvierte Liebl seinen Zivildienst. Anschließend inskribierte er ein Doktoratsstudium im Bereich Isotopenforschung an der Fakultät für Physik der Universität Wien und forschte am Vienna Environmental Research Accelerator (VERA) an der Datierung menschlicher DNA durch Radiokohlenstoff von Kernwaffentests. Er absolvierte Forschungsaufenthalte am Karolinska Institut Stockholm und an der ETH Zürich. 2010 erhielt er ein Forschungsstipendium der Universität Wien. In den kommenden drei Jahren wird Liebl im Rahmen eines Kooperationsvertrages zwischen MedAustron (ein sich in Aufbau befindliches Zentrum für Ionentherapie und Forschung) und der Medizinischen Universität Graz an der dortigen Universitätsklinik für Strahlentherapie-Radioonkologie forschen. Darüber hinaus studiert Liebl seit 2011 Medizinische Physik an der Medizinischen Universität Wien.</p>
<p><strong>Sandra Mayer</strong> (geb. 1980 in Gnas/Steiermark) maturierte 1998 am BORG Feldbach und begann an der Karl-Franzens-Universität Graz ein Diplomstudium der Anglistik und Geschichte, das sie nach einem einjährigen Auslandsaufenthalt an der University of Sussex, Großbritannien, im April 2004 abschloss. Die Austrian Association of University Teachers of English (AAUTE) zeichnete ihre Diplomarbeit mit einem Preis für die beste Diplomarbeit in der österreichischen Anglistik aus. Anschließend inskribierte sie das Doktoratsstudium der Anglistik und wechselte 2006 an die Universität Wien, wo sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin des FWF-Forschungsprojekts Weltbühne Wien/World Stage Vienna am Institut für Anglistik und Amerikanistik tätig war. In ihrer im September 2011 vorgelegten Dissertation beschäftigte sie sich mit der Rezeption von Oscar Wildes Dramen auf den Wiener Bühnen des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. 2010 erhielt sie den ebenfalls durch die AAUTE verliehenen Nachwuchspreis der österreichischen Anglistik. Sandra Mayer ist seit November 2009 als Assistentin am Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität Wien beschäftigt.</p>
<p><strong>Bruno Schneeweiß</strong> (geb. 1955 in Steyr/Oberösterreich) maturierte 1975 an der HTL Steyr. Er studierte in den Jahren 1975 bis 1980 Medizin an der Universität Wien und wurde im Oktober 1980 &#8220;sub auspiciis&#8221; promoviert. Anschließend war er an der I. Medizinischen Universitätsklinik Wien als Assistenzarzt tätig. 1990 habilitierte er sich im Fach Innere Medizin, 1997 wurde er zum außerordentlichen Universitätsprofessor ernannt. Seit 1993 ist Schneeweiß Leiter der Internen Abteilung im LKH Kirchdorf an der Krems. 1999 maturierte er am Stiftsgymnasium Schlierbach im Fach Griechisch und studierte anschließend an der Universität Wien Gräzistik. Das Studium schloss er mit einer Dissertation über den Platonischen Timaeus unter der Betreuung von Eugen Dönt, Emeritus der Gräzistik der Universität Wien, ab. Bruno Schneeweiß lehrt an der Medizinischen Universität Wien sowie an der TU Wien und studiert an der Universität Wien nunmehr Latinistik.</p>
<p><strong>Stipendienverleihung</strong><br />
Um 16 Uhr werden an zahlreiche JungwissenschafterInnen der Universität Wien die Doc.Awards der Stadt Wien, der Bank-Austria-Forschungspreis, der Bank-Austria-Preis für innovative Lehre und die Forschungsstipendien der Universität Wien vergeben.</p>
<p><strong>Vortrag von Michael Wagner</strong><br />
Im Anschluss an die Stipendienvergabe hält Michael Wagner, Professor für Mikrobielle Ökologie, im Großen Festsaal der Universität Wien ein Impulsreferat. Wagner ist Mitglied verschiedener Akademien und zählt zu den weltweit meistzitierten Mikrobiologen. Er erhielt im Dezember 2011 einen Advanced Grant des European Research Council (ERC), die höchste Forschungsförderung der Europäischen Union. Michael Wagner spricht zum Thema <strong>&#8220;Aus Neugier und Liebe zur Freiheit – Forschung als Beruf&#8221;</strong>.</p>
<p><strong>Das Programm des Dies Academicus 2012 im Überblick:</strong><br />
Montag, 12. März 2011, Universität Wien, 1010 Wien, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, Großer Festsaal:</p>
<p><strong>11.00 Uhr:</strong> Promotio sub auspiciis praesidentis rei publicae<br />
<strong>16.00 Uhr:</strong> Stipendienverleihung und Vortrag von Michael Wagner</p>
<p><strong>Rückfragehinweis</strong><br />
Mag. Cornelia Blum<br />
Pressesprecherin<br />
Rektorat der Universität Wien<br />
T +43-1-4277-100 12<br />
M +43-664-602 77-100 12<br />
cornelia.blum@univie.ac.at</p>
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		<title>Erdbebensicherheit historischer Gebäude berechnen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 19:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uni Innsbruck]]></category>

		<category><![CDATA[Christoph Adam]]></category>

		<category><![CDATA[Erdbebenrisiko]]></category>

		<category><![CDATA[MACH]]></category>

		<category><![CDATA[Supercomputer]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Erdbebenrisiko wurde in Österreich bis vor relativ kurzer Zeit unterschätzt. Der verstärkte Ausbau von Gründerzeithäusern in Ballungszentren macht es heute aber notwendig, die Erdbebensicherheit historischer Gebäude zu kennen. Wissenschaftler der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck entwickelten ein Rechenmodell, das die plastischen Tragreserven dieser Gebäude aufzeigt. Berechnet werden diese Daten am neuen Supercomputer MACH.
Mittels normaler statischer Methoden ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Erdbebenrisiko wurde in Österreich bis vor relativ kurzer Zeit unterschätzt. Der verstärkte Ausbau von Gründerzeithäusern in Ballungszentren macht es heute aber notwendig, die Erdbebensicherheit historischer Gebäude zu kennen. Wissenschaftler der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck entwickelten ein Rechenmodell, das die plastischen Tragreserven dieser Gebäude aufzeigt. Berechnet werden diese Daten am neuen Supercomputer MACH.</strong></p>
<p>Mittels normaler statischer Methoden ist in vielen Fällen der Nachweis der Erdbebensicherheit historischer Gebäude nicht möglich. Da das Wiener Becken aufgrund zahlreicher Untersuchungen als eine der seismisch aktivsten Regionen Österreichs eingestuft wurde, rückte diese aber vermehrt ins Zentrum des Interesses. Auch die Einführung einer EU-Norm (Eurocode <img src='http://www.uninews.at/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8)' class='wp-smiley' /> zur Risikoeinschätzung der seismischen Gefährdung von Bauwerken in Österreichs Ballungszentren hat die Lage verändert. „Die Erdbebensicherheit hat sich beim Umbau von historischen Bauwerken sehr oft zum entscheidenden Kosten- und Planungsfaktor entwickelt“, erklärt Prof. Christoph Adam vom Arbeitsbereich Angewandte Mechanik am Institut für Grundlagen der Bauingenieurwissenschaften der Universität Innsbruck. „Diese Tatsache erwies sich in Wien vor allem beim Dachgeschoßausbau von Gründerzeithäusern als Problem.“ Im Rahmen des Forschungsprojekts SEISMID, das vom ZIT, der Technologieagentur der Stadt Wien, gefördert wurde, entwickelte er mit seinem Team ein Rechenmodell, das die plastischen Tragreserven dieser Gebäude nachweisen kann. „Mit den Ergebnissen solcher Berechnungen können sich Bauherren unter Umständen teure Baumaßnahmen zur Steigerung des seismischen Widerstands ersparen“, so Adam. </p>
<p><strong>Umfangreiche Materialtests</strong></p>
<p>Um Materialkennzahlen für die historische Bausubstanz zu entwickeln, entnahmen die Innsbrucker Bauingenieure Mauerwerksproben und unterzogen diese verschiedenen Tests. „Diese Materialkennzahlen gab es vor unseren Untersuchungen nicht, da solche Gebäude noch aus Vollziegeln bestehen, welche wiederum andere Eigenschaften als die heute verwendeten Hohlziegel haben“, beschreibt Prof. Adam. Die gewonnenen Kennzahlen implementierten die Wissenschaftler dann in ein eigens für diese Gebäudeart adaptiertes Rechenmodell. „Diese Methode ermöglicht es uns, das nicht lineare Tragverhalten dieser alten Gründerzeitmauern zu berechnen und ihre für die Einschätzung der Erdbebensicherheit nötigen plastischen Tragreserven zu identifizieren“, so Adam. </p>
<p><strong>Supercomputer ermöglicht komplexe Berechnungen</strong></p>
<p>Im Rahmen des vierjährigen Projektes SEISMID, das 2011 für den Österreichischen Staatspreis nominiert wurde, ist das Rechenmodell für jeweils eine repräsentative Wand – die schwächste lastabtragende Wand im Gebäude – getestet worden. „Unser weiteres Ziel ist es nun, ein ganzes Gebäude einschließlich des Stiegenhauses, der Holzdecken und der Zwischenwände zu simulieren, um zum einen unsere Methode zu verifizieren und zum anderen noch detailliertere Ergebnisse in Bezug auf die Erdbebensicherheit historischer Gebäude zu erhalten. Ohne den Supercomputer MACH wäre diese hochkomplexe Berechnung nicht möglich“, betont Prof. Adam</p>
<p><strong>4.000– fache Kapazität</strong></p>
<p>Neben der Berechnung der Erdbebensicherheit von Gebäuden ermöglicht der Großrechner – ein Kooperationsprojekt zwischen der Johannes-Kepler-Universität Linz und der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck – zahlreichen weiteren Wissenschaftlern beider Universitäten die Möglichkeit, Spitzenforschung zu betreiben. Der Supercomputer findet beispielsweise in der Mathematik, der Mechatronik, der Meteorologie, der Volkswirtschaftslehre, der Biologie, der Pharmazie, der Physik und der Chemie Verwendung. 2.048 Prozessoren mit 2,66 Gigahertz Taktfrequenz sowie 16 Terrabyte Hauptspeicher erlauben dabei 21,3 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde. Das entspricht in etwa der 4.000-fachen Kapazität eines PCs. Finanziert wurde der nach dem österreichischen Physiker und Philosophen Ernst Mach benannte Hochleistungsrechner aus Mitteln des Konjunkturpaketes II des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. </p>
<p><strong>Rückfragehinweis:<br />
</strong><br />
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Christoph Adam<br />
Arbeitsbereich Angewandte Mechanik/ Institut für Grundlagen der Bauingenieurwissenschaften<br />
Universität Innsbruck<br />
Tel.: 0512/507 6586<br />
E-Mail: christoph.adam@uibk.ac.at</p>
<p>Mag. Susanne Röck<br />
Büro für Öffentlichkeitsarbeit<br />
Universität Innsbruck<br />
Tel.: 0512/507 32014<br />
E-Mail: susanne.e.roeck@uibk.ac.at</p>
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		<item>
		<title>Allergien frühzeitig erkennen: Ein Blutstropfen reicht</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 19:03:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[MedUni Wien]]></category>

		<category><![CDATA[Allergien]]></category>

		<category><![CDATA[Rudolf Valenta]]></category>

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		<description><![CDATA[Die allergische Sensibilisierung erfolgt beim Menschen gleich nach der Geburt. „Daher ist die Früherkennung ganz wichtig, damit rechtzeitig Maßnahmen eingeleitet werden können, um schwerere Krankheitsformen als einen Heuschnupfen zu verhindern“, betont Rudolf Valenta vom Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung. Das ist jetzt mit  dem Allergen-Chip, der an der MedUni zum Einsatz kommt, möglich. Für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die allergische Sensibilisierung erfolgt beim Menschen gleich nach der Geburt. „Daher ist die Früherkennung ganz wichtig, damit rechtzeitig Maßnahmen eingeleitet werden können, um schwerere Krankheitsformen als einen Heuschnupfen zu verhindern“, betont Rudolf Valenta vom Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung. Das ist jetzt mit  dem Allergen-Chip, der an der MedUni zum Einsatz kommt, möglich. Für das Austesten der Allergie reicht dafür ein Blutstropfen.</strong></p>
<p>Die MedUni Wien hat maßgeblich an der Entwicklung dieses Chips mitgewirkt. Damit kann man mit nur einem Blutstropfen die Antikörperentwicklung ablesen. Das ist vor allem bei Kindern von Vorteil: „Es reicht ein Stich, man muss kein Blut abnehmen“, sagt Valenta. „Perfekt wäre es, wenn die Kinder bereits mit einem Allergietest in der Schultasche in die Schule kommen.“  Der Test mit dem Chip zeigt bereits Antikörper, wenn äußerlich noch keine Symptome erkennbar sind. Eltern und Lehrer könnten daher bereits frühzeitig darauf achten, Allergiequellen für die betroffenen Kinder zu beseitigen.  </p>
<p><strong>Leuchtende Antikörper</strong><br />
Fluoreszierende Antikörper auf dem Chip helfen, die Antikörper im Blut sichtbar zu machen. Die leuchtenden Antikörper im Blut werden im Chip-Reader mit den Allergenen „verglichen“. Valenta: „Man sieht sofort, ob die Gefahr für eine Entwicklung einer Allergie besteht und kann präventive Maßnahmen ergreifen.“ </p>
<p>In Österreich leidet etwa jeder Fünfte an einer Allergie. Valenta: „Es beginnt oft mit einem Heuschnupfen, führt aber sehr oft zu Asthma und kann bis hin zu Kreislaufschocks führen.“ Umso wichtiger ist die Früherkennung und entsprechende Behandlung.</p>
<p><strong>„Allergie-Tag“ an der MedUni</strong><br />
Am Infotag zum Thema Allergie am 10. März 2012 an der MedUni Wien (Hörsaal Klinik am Südgarten) können Interessierte mit dem Allergenchip kostenlos Allergien austesten lassen. Weiters gibt es ab 10.00 Uhr spannende Vorträge rund um das Thema Allergie.</p>
<p><strong>Service:</strong> Neues aus der Allergieforschung – Infotag an der MedUni Wien<br />
Publikums-Veranstaltung zum Abschluss des vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) an der MedUni Wien geförderten Sonderforschungsbereichs (SFB) zum Thema Allergieforschung.<br />
Ort: Hörsaal Kliniken am Südgarten, MedUni Wien<br />
Termin: Samstag, 10. März 2012, 10.00 bis 15.30 Uhr<br />
Programm im Onlinekalender der MedUni Wien unter<br />
http://www.termine-meduniwien.at/veranstaltungen/neues+aus+der+allergiefor/  </p>
<p><strong>Rückfragen bitte an:</strong></p>
<p>Mag. Johannes Angerer<br />
<strong>Leiter Corporate Communications</strong><br />
Tel.: 01/ 40 160 11 501<br />
E-Mail: corporatecommunications@meduniwien.ac.at<br />
Spitalgasse 23, 1090 Wien<br />
www.meduniwien.ac.at</p>
<p>Ing. Klaus Dietl<br />
<strong>Corporate Communications</strong><br />
Tel.: 01/ 40 160 11 503<br />
E-Mail: corporatecommunications@meduniwien.ac.at<br />
Spitalgasse 23, 1090 Wien<br />
www.meduniwien.ac.at</p>
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		<title>Forschungsprojekt zu Mensch-Hund-Beziehung</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 18:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uni Wien]]></category>

		<category><![CDATA[Hund]]></category>

		<category><![CDATA[Hundehalter]]></category>

		<category><![CDATA[Kurt Kotrschal]]></category>

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		<description><![CDATA[Utl.: Interessierte Hundehalter können an der neuen Studie teilnehmen
Ein Team um den bekannten Verhaltensforscher Kurt Kotrschal von der Universität Wien forscht im Rahmen eines neuen FWF-Projekts an den Beziehungsmustern zwischen Mensch und Hund. Es geht dabei vor allem um Langzeitbeziehungen. Ziel ist es, das Verständnis der Mensch?Hund?Beziehung zu vertiefen. Für das laufende Forschungsprojekt werden vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Utl.: Interessierte Hundehalter können an der neuen Studie teilnehmen</strong></p>
<p><strong>Ein Team um den bekannten Verhaltensforscher Kurt Kotrschal von der Universität Wien forscht im Rahmen eines neuen FWF-Projekts an den Beziehungsmustern zwischen Mensch und Hund. Es geht dabei vor allem um Langzeitbeziehungen. Ziel ist es, das Verständnis der Mensch?Hund?Beziehung zu vertiefen. Für das laufende Forschungsprojekt werden vor allem noch Männer, die gemeinsam mit ihrem Hund an dieser Studie teilnehmen möchten, gesucht.</strong></p>
<p>Der Hund ist der engste und längst gediente Tiergefährte des Menschen, ihre Beziehungsmuster sind jedoch nach wie vor wenig erforscht. Ermöglicht wird diese zwischenartliche Sozialbeziehung wahrscheinlich durch gemeinsame evolutionäre Voraussetzungen wie Gehirnstrukturen sowie physiologische und psychologische Mechanismen.</p>
<p>In diesem evolutionären Theorierahmen zielt das Projekt &#8220;Faktoren der Mensch?Hund?Beziehung&#8221; darauf ab, durch Integration von Verhalten sowie physiologischer und psychologischer Parameter die Beziehung zwischen Mensch und Hund noch besser verstehen zu lernen. In einer Pilotstudie an 22 Mensch?Hund?Teams (weibliche und männliche Halter von unkastrierten Rüden) zeigte sich, dass die Interaktions? und Beziehungsmuster, die praktische Funktionalität des Teams sowie die beziehungsabhängigen Muster des Stresshormons Kortisol bei beiden Partnern von Persönlichkeitsmerkmalen und Einstellung sowie vom Geschlecht der BesitzerInnen abhing.</p>
<p>Aufbauend auf diese Ergebnisse werden die WissenschafterInnen Hypothesen zur Ausbildung von Beziehungsmustern an 120 Mensch-Hund-Paaren untersuchen. Getestet werden sowohl Männer als auch Frauen mit ihren intakten Rüden und Hündinnen, je 30 aus jeder Geschlechterkombination.</p>
<p><strong>Mensch-Hund-Paare für Studie gesucht</strong><br />
Die VerhaltensforscherInnen suchen vor allem noch Männer, die mit ihren Hunden an dieser Studie teilnehmen wollen. Interessierte melden sich bitte über das Kontaktformular, das sie auf der Homepage der Forschungsgruppe Mensch-Tier-Beziehung des Departments für Verhaltensbiologie der Universität Wien finden: http://mensch-tier-beziehung.univie.ac.at/teilnehmer-fuer-studie-gesucht/</p>
<p>Das Verhalten von Halter und Hund wird während verschiedener Testsituationen auf Videos aufgezeichnet und anschließend mithilfe einer speziellen Software kodiert. Zusätzlich werden die Interaktionen zwischen Hund und Halter auf versteckte zeitliche Muster analysiert. Informationen zur Persönlichkeitsstruktur des Halters und des Hundes sowie zur Beziehung und Bindung des Halters zum Hund werden über Fragebögen erhoben. Darüber hinaus werden die Kortisolwerte der Partner in Alltagsituationen und nach Herausforderungen gemessen.</p>
<p>Ziel ist es, einen weiteren Beitrag zum Verständnis der Mensch?Hund?Beziehung zu liefern. Schließlich kann ein besseres Verständnis dessen auch die praktische Arbeit mit Haltern und ihren Hunden verbessern und ist auch für den Einsatz von Tieren in der Pädagogik und Therapie sowie für den Tierschutz von Bedeutung. Mensch?Tier?Dyaden sind auch ein relevantes Modellsystem zur Erforschung von Langzeitbeziehungen Mensch-Mensch.</p>
<p><strong>Kontakt für Teilnahme an der Studie</strong><br />
http://mensch-tier-beziehung.univie.ac.at/teilnehmer-fuer-studie-gesucht/</p>
<p><strong>Wissenschaftlicher Kontakt</strong><br />
Dr. Manuela Wedl<br />
Department für Verhaltensbiologie<br />
Universität Wien<br />
1090 Wien, Althanstraße 14<br />
M +43-680-20 30 279<br />
mensch-tier.verhaltensbiologie@univie.ac.at<br />
http://mensch-tier-beziehung.univie.ac.at</p>
<p><strong>Rückfragehinweis</strong><br />
Mag. Veronika Schallhart<br />
Öffentlichkeitsarbeit<br />
Universität Wien<br />
T +43-1-4277-175 30<br />
M +43-664-602 77-175 30<br />
veronika.schallhart@univie.ac.at</p>
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		<item>
		<title>MedUni Wien startet europaweite Studie mit suchtkranken Frauen</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 15:02:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[MedUni Wien]]></category>

		<category><![CDATA[EU]]></category>

		<category><![CDATA[Gabriele Fischer]]></category>

		<category><![CDATA[Hepatitis C]]></category>

		<category><![CDATA[Manfred Maier]]></category>

		<category><![CDATA[REDUCE]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem EU-geförderten Projekt REDUCE läuft seit 1. Dezember 2011 an der MedUni Wien eine über 24 Monate angelegte Studie. Ziel ist es, die Infektionen von suchtabhängigen Frauen mit Hepatitis C in Österreich und in der EU zu senken. Psychologie spielt als Maßnahme in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle.
Alleine in Österreich ist rund ein Prozent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem EU-geförderten Projekt REDUCE läuft seit 1. Dezember 2011 an der MedUni Wien eine über 24 Monate angelegte Studie. Ziel ist es, die Infektionen von suchtabhängigen Frauen mit Hepatitis C in Österreich und in der EU zu senken. Psychologie spielt als Maßnahme in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle.</strong></p>
<p>Alleine in Österreich ist rund ein Prozent der Bevölkerung – also etwa 80.000 Menschen – von der folgenschweren Infektionskrankheit Hepatitis C betroffen. Ein besonders hohes Erkrankungsrisiko haben intravenös – also mit einer Spritze Substanzen konsumierende – Suchtabhängige: In Österreich sind bis zu 73 Prozent dieser Personengruppe von Hepatitis C betroffen, darunter besonders häufig auch Frauen.</p>
<p><strong>Intravenöser Drogenkonsum ist Hauptübertragungsweg von Hepatitis C</strong><br />
Als eine wichtige Gegenmaßnahme finanziert die EU nun in fünf europäischen Ländern mit REDUCE ein langfristiges Projekt, um die Verbreitung von Hepatitis C bei Frauen mit Substanzmissbrauch zu reduzieren. Neben Spanien, Schottland, Polen und Italien konnte sich auch die Medizinische Universität Wien die Förderung der EU sichern. Dazu Gabriele Fischer, Suchtexpertin der MedUni Wien und Leiterin der Drogenambulanz an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie: „In industrialisierten Ländern wie Österreich stellt der gemeinsame Gebrauch von Spritzenbesteck beim intravenösen Substanzkonsum einen Hauptübertragungsweg von Hepatitis C dar. Gerade deshalb ist dieses Projekt und seine Förderung durch die EU so wichtig.“</p>
<p><strong>Entwicklung psychologischer Behandlungsmethoden zur Prävention von Hepatitis C</strong><br />
„Das Projekt REDUCE hat zwei Säulen, auf denen wir aufbauen. Einerseits sind das aktuelle Ergebnisse aus der Literatur und andererseits bereits bewährte Maßnahmen zu Vorbeugung. Daraus wollen wir gendersensitive – das heißt im konkreten Fall besonders gut für Frauen geeignete – psychologische Behandlungsmethoden entwickeln und optimiert anwenden“, erklärt Manfred Maier von der Abteilung Allgemeinmedizin am Zentrum für Public Health der MedUni Wien die Vorgangsweise. Inhaltlich bedient sich die Studie psychologischer Maßnahmen wie Psychoedukation und Rückfallprophylaxe sowie dem Training zur Reduktion von Risikoverhaltensweisen, der Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit, dem Umgang mit Stimmungsschwankungen, Persönlichkeitseigenschaften und Gewalt in der Partnerschaft. Denn bereits in der Vergangenheit erwies sich eine solche Vorgangsweise als effektiv, um das Risikoverhalten von mit Hepatitis C Infizierten zu verbessern. Nach Projektende sollen die gewonnenen Erkenntnisse allen in diesem Bereich tätigen Fachleuten als kostenlose Unterlagen zur Verfügung stehen.</p>
<p><strong>Zwei Jahre dauernde Studie mit 400 Frauen aus fünf Ländern</strong><br />
Insgesamt werden an REDUCE 400 Frauen teilnehmen, die illegale Substanzen wie Kokain, Amphetamine und Heroin missbrauchen. Jeweils 80 dieser Frauen, mit und ohne Hepatitis C-Infektion, stammen aus den fünf an der 24 Monate dauernden Studie teilnehmenden Ländern. Teilnahmevoraussetzung ist der Wunsch der Betroffenen, ihre Substanzabhängigkeit behandeln zu lassen.</p>
<p><strong>Verbesserung des Risikoverhaltens steht im Fokus</strong><br />
Wissenschaftlich untersucht werden die aufgrund der gesetzten Maßnahmen erreichten Wissens- und Verhaltensänderungen bei den teilnehmenden Suchtkranken. Dazu werden vor und nach der Behandlung eigens entwickelte qualitative und quantitative Interviews durchgeführt und miteinander verglichen. Im Fokus dieses Vergleichs stehen die Messung von Risikoverhaltensweisen für eine Hepatitis C-Infektion und das Wissen hinsichtlich der Übertragbarkeit von Hepatitis C. </p>
<p><strong>Hepatitis C: Weltweit 170 Millionen Infizierte, Tendenz steigend</strong><br />
Die Infektionskrankheit Hepatitis C schädigt vorwiegend die Leber und verläuft in zirka 80 Prozent der Fälle chronisch. Die Infektion wird ausschließlich über Blut übertragen. Je nach Aktivität der Erkrankung führt unbehandelte Hepatitis C in etwa einem Viertel der Fälle zu Leberzirrhose und in weiterer Folge zu Leberkrebs. Eine Therapie ist zwar in eingeschränkter Form möglich, es steht jedoch bis dato keine Impfung zur Verfügung. Weltweit sind zirka 170 Millionen Menschen mit Hepatitis C infiziert, in der Europäischen Union sind zirka 1,2 bis 5 Millionen und in Österreich bis zu 80.000 Menschen betroffen.</p>
<p><strong>Rückfragen bitte an:</strong></p>
<p>Mag. Johannes Angerer<br />
<strong>Leiter Corporate Communications</strong><br />
Tel.: 01/ 40 160 - 11 501<br />
E-Mail: corporatecommunications@meduniwien.ac.at<br />
Spitalgasse 23, 1090 Wien<br />
www.meduniwien.ac.at</p>
<p>Ing. Klaus Dietl<br />
<strong>Corporate Communications</strong><br />
Tel.: 01/ 40 160 - 11 503<br />
E-Mail: corporatecommunications@meduniwien.ac.at<br />
Spitalgasse 23, 1090 Wien<br />
www.meduniwien.ac.at</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Weltkongress für Kontroversen in der Neurologie in Wien</title>
		<link>http://www.uninews.at/?p=1238</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 14:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Donau-Uni Krems]]></category>

		<category><![CDATA[Amos D. Korczyn]]></category>

		<category><![CDATA[Michael Brainin]]></category>

		<category><![CDATA[Neurologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael Brainin von der Donau-Universität Krems ist Co-Vorsitzender
Krems (kpr). Von 8. bis 11. März findet erstmals in Wien die erfolgreiche Kongress-Serie über Kontroversen in der Neurologie statt. Die rasche Entwicklung auf diesem Gebiet, sowohl im klinischen Bereich als auch in der Therapie, wirft eine Reihe kontrovers diskutierter Fragen auf. Diese beziehen sich auf Krankheiten wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Michael Brainin von der Donau-Universität Krems ist Co-Vorsitzender</strong></p>
<p><strong>Krems (kpr). Von 8. bis 11. März findet erstmals in Wien die erfolgreiche Kongress-Serie über Kontroversen in der Neurologie statt. Die rasche Entwicklung auf diesem Gebiet, sowohl im klinischen Bereich als auch in der Therapie, wirft eine Reihe kontrovers diskutierter Fragen auf. Diese beziehen sich auf Krankheiten wie Schlaganfall, Demenz oder auch Multiple Sklerose. Die Donau-Universität Krems ist mit Michael Brainin als Vorstandsmitglied des Kongresses aktiver Partner. Sie engagiert sich seit Jahren in Forschung und Lehre in dem Spezialgebiet der Neurowissenschaften.</strong></p>
<p>Der „6th World Congress on Controversies in Neurology (CONy)“ ist nach Peking im Vorjahr heuer zum ersten Mal in Wien zu Gast und für nächstes Jahr in Istanbul geplant. Das Konzept der internationalen Tagung, kontroverse Themen aufzugreifen und als Pro und Contra kritisch zu hinterfragen, habe sich als äußerst erfolgreich erwiesen, erklärt Univ.-Prof. Dr. Michael Brainin, Leiter des Departments für Klinische Neurowissenschaften und Präventionsmedizin an der Donau-Universität Krems. Brainin ist gemeinsam mit Prof. Amos D. Korczyn aus Tel Aviv Co-Vorsitzender des Kongresses.</p>
<p><strong>Rasche Entwicklung – viele Fragen</strong><br />
Gerade die Neurologie, die sich mit den organischen Hirnerkrankungen, Erkrankungen des Rückenmarks und peripheren Nervensystems beschäftigt, ist ein stark in Entwicklung befindliches klinisches Fach. Die Therapieansätze entwickeln sich dementsprechend ebenso rasch – was viele Fragen aufwirft. Diese beziehen sich auf die weitverbreiteten Krankheiten Schlaganfall, Demenz, Epilepsie und Parkinsonkrankheit, aber auch Infektionserkrankungen, Multiple Sklerose, Erkrankungen des neuromuskulären Systems und Verletzungen des Nervensystems sind ein Thema mit vielfältigen Therapieansätzen. </p>
<p><strong>Kritischer Diskurs fördert Fortschritt</strong><br />
Neue Entwicklungen in der Schlaganfallvorsorge, wo das sogenannte Vorhofflimmern durch eine Reihe völlig neuer Medikamente besser kontrolliert werden kann, aber ebenso bei der Multiple Sklerose, bei der nun Medikamente verfügbar sind, die geschluckt werden können und nicht mehr täglich injiziert werden müssen, sind Beispiele für Entwicklungsschritte, deren Pro und Contra auf diesem Kongress diskutiert werden. Ziel sei es, ein reges internationales Publikum für vielfältige Diskussionen zu gewinnen und den Austausch zu fördern, so die Veranstalter. „Ich hoffe, dass die Themen auf eine höhere Ebene gehoben werden. Damit können sie zwar immer noch kontroversiell sein, aber möglicherweise schon von Nutzen für die Patienten“, sagt Brainin. Der Neurologe wird sich beim Kongress jedenfalls intensiv an den Diskussionen beteiligen und einen Einführungsvortrag über die Gültigkeit der neurowissenschaftlichen Leistungen von Sigmund Freud halten.</p>
<p><strong>„6th World Congress on Controversies in Neurology (CONy)“<br />
8. bis 11. März 2012<br />
Wien, Hotel Hilton</strong></p>
<p><strong>VORTRAG<br />
Michael Brainin: “Are Freud&#8217;s neuroscience discoveries still valid?”<br />
Donnerstag, 8. März, 18:05 - 18:25 Uhr </strong></p>
<p><strong>Nähere Informationen unter</strong> http://comtecmed.com/cony/2012 </p>
<p><strong>Rückfragen</strong><br />
Martina Weber<br />
Donau-Universität Krems<br />
Department für Klinische Neurowissenschaften und Präventionsmedizin<br />
Tel. 0043 (0)2732 893-2814<br />
martina.weber@donau-uni.ac.at<br />
www.donau-uni.ac.at/kmp</p>
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