Verstärkte Kooperation mit Universitäten im Donauraum Delegation der Donau-Universität Krems besuchte ungarische Partner

Krems (kpr). Die Donau-Universität Krems will ihre Partnerschaft mit Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Donauraum deutlich verstärken. Dies sagte Rektor Friedrich Faulhammer nach Rückkehr einer Delegation von einem Besuch der Andrássy Universität und der Semmelweis Universität in Budapest. Mit beiden ungarischen Universitäten gibt es bereits Kooperationen. Der Delegation gehörten neben dem Rektor die Vizerektorin für Forschung, Viktoria Weber, sowie der Dekan der Fakultät für Gesundheit und Medizin, Stefan Nehrer, an.

An der Semmelweis Universität für Medizinische Wissenschaften standen Gespräche mit dem Rektorat sowie ein Besuch des Instituts für Genetik, Zell- und Immunbiologie und des Instituts für Humanphysiologie und klinisch-experimentelle Forschungen auf dem Programm. Mit beiden Instituten bestehen bereits Kooperationen in der Forschung. Im Rahmen des Besuches an der Semmelweis Universität wurde ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, mit dem Ziel, die Kooperation zwischen den beiden Universitäten nachhaltig auszubauen.

Mit dem Institut für Humanphysiologie besteht im Rahmen eines durch die NÖ Forschungs- und Bildungsgesellschaft geförderten Forschungsprojektes des Zentrums für Regenerative Medizin bereits eine Kooperation zum Thema Integration von Knochentransplantaten bzw. Knochenersatzstoffen. Gesprächspartner war hier Dr. Zsombor Lacza, der auch CEO der in Krems ansässigen Firma Lacerta Technologies ist. Mit Prof. Edith Buzás vom Institut für Genetik, Zell- und Immunbiologie wurden Kooperationen auf dem Gebiet der Charakterisierung extrazellulärer Mikrovesikel besprochen, die etwa bei Entzündungsprozessen eine wesentliche Rolle spielen.

An der Semmelweis Universität sind rund 10.000 Studierende in fünf Fakultäten inskribiert. Die medizinische Ausbildung an der heutigen Semmelweis Universität in Budapest kann auf eine 235 Jahre lange Geschichte zurückblicken.

Dem Erfahrungsaustausch diente ein Arbeitsbesuch der Kremser Delegation an der Andrássy Universität Budapest, mit der bereits seit mehreren Jahren eine enge Kooperation durch das Netzwerk Politische Kommunikation besteht. Das internationale und interuniversitäre Netzwerk Politische Kommunikation netPOL wurde 2010/11 als Zusammenarbeit der Donau-Universität Krems und der Karl-Franzens-Universität Graz mit der Andrássy Universität in Budapest, der Deutschen Universität für Weiterbildung in Berlin, der Babes-Bolyai-Universität im rumänischen Cluj sowie externen Netzwerkpartnern aus dem tertiären Bildungssektor konzipiert. Die Andrássy Universität Budapest wurde im Jahr 2002 als Gemeinschaftsprojekt der Republik Ungarn, der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Österreich, der Schweiz, des Freistaats Bayern und des Landes Baden-Württemberg gegründet und begleitet seither den europäischen Erweiterungsprozess.

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Dr. Gerhard Gensch

Pressesprecher

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