Universität Wien: Sternstunde für die Astronomie



Mit der Entscheidung der Bundesregierung, dem European Southern Observatory (ESO) beizutreten, ist die Forschung im Fachbereich der Astronomie in Österreich nachhaltig gesichert. Die Universität Wien begrüßt diesen Schritt und sieht sich in ihren Bemühungen bestärkt, sicherzustellen, dass im Fachbereich weiterhin Forschung auf hohem Niveau betrieben werden kann. Die Universität Wien hat die Mitgliedschaft am ESO in ihrem Entwicklungsplan als wichtiges Ziel verankert.

„Mit dem ESO-Beitritt ist gesichert, dass die Universität Wien für international renommierte AstronomInnen attraktiv bleibt und Nachwuchsförderung nachhaltig betrieben werden kann“, freuen sich Rektor Georg Winckler und Heinz W. Engl, Vizerektor für Forschung und Nachwuchsförderung.

Gerhard Hensler, Leiter des Instituts für Astronomie der Universität Wien, der größten astronomischen Forschungseinrichtung Österreichs, gibt seiner Begeisterung für den Beschluss im Namen seines gesamten Instituts Ausdruck: „Der nunmehrige lang ersehnte Schritt Österreichs, Mitglied dieser für die europäische Astronomie einzigartigen Großforschungseinrichtung zu werden, freut uns riesig, denn er macht uns zu gleichwertigen Partnern im europäischen Konzert der AstronomInnen und lässt uns an vorderster Forschungsfront mitwirken. Astronomie und Astrophysik sind nicht nur Grundlagenforschung par excellence, sie haben von jeher verwandte Fachgebiete wie Physik, Mathematik, Informatik, Chemie, Biologie, Technologie stimulierend beeinflusst.“

Nach der Begutachtung durch internationale Peers hat die Universität Wien mit Beginn des Wintersemesters 2007/08 das strukturierte Doktoratsprogramm, Initiativkolleg „Der kosmische
Materienkreislauf“, eingerichtet. Die DoktorandInnen des Initiativkollegs arbeiten eng vernetzt mit bestehenden Forschungsteams und sind so in aktuelle Forschungsprojekte eingebunden. Geleitet wird das Initiativkolleg von Univ.-Prof. Dipl.-Phys. Dr. Gerhard Hensler. Zur Verstärkung des Fachbereichs wird die Universität Wien, bekräftigt durch den ESO-Beitritt, demnächst eine weitere Professur in diesem Fachbereich ausschreiben.

Kontakt:
DDr. Thomas Posch
Institut für Astronomie
Universität Wien
1180 Wien, Türkenschanzstraße 17
T +43-1-4277-538 00
M +43-664-602 77-538 00
posch@astro.univie.ac.at

Rückfragehinweis:
Mag. Cornelia Blum
Pressesprecherin
Rektorat der Universität Wien
1010 Wien, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1
T +43-1-4277-100 12
M +43-664-602 77-100 12
cornelia.blum@univie.ac.at

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